Noumenous

Noumenous

Noumenon meint die individuelle Synergiecharakteristik oder das “Wesen” eines Materials, eines Objekts oder einer Lebensform, welches in nicht messbarer Wechselwirkung mit seiner Umgebung also auch uns steht, für unsere Sinne bisher jedoch nicht konkret wahrnehmbar ist. Der Begriff, welcher von Kant im Jahr 1796 eingeführt wurde, stammt aus dem Griechischen und bedeutet „das Wahrgenommene“ (noein – „etwas erfassen, mit dem Geist wahrnehmen“).

Morchel

Sitzmorchel, Speisemorchel

Spitz-Morchel (Morchella elata, Syn. M. conica), braun, graubraun, eher dunkle Kopffarbe

Speise-Morchel (Morchella esculenta), beige sandige Kopffarbe

Käppchen-Morchel (Morchella semilibera), vergleichsweise kleiner Kopf – viel Stiel wenig Kopf

Rindenmulch-Spitzmorchel, auf 1-jährigem Rindenmulch

Standort: mag es windgeschützt, Auwälder (bester Geschmack), gern in der Nähe von Eschen, Streuobstwiesen (Speisemorchel) , Nadelwälder, alte verwilderte Ruinengrundstücke, alte Holzlagerplätze, Kalk-haltige Böden, standorttreu mit Pausenjahr(en) – außer die Rindenmulch-Spitzmorchel

Zeiger: Bärlauch, Efeu, Buschwindröschen, Schlüsselblume, Scharbockskraut, Schuppenwurz, Pestwurz

Giftige Verwechslungspartner: Frühlingslorchel und Zipfellorchel (sehr selten), beide deutlich weniger konisch/eiförmig definierte Kopfform als die Morcheln – “unregelmäßiger”, beide innen (Querschnitt) nicht schlauchartig hohl wie die Morchel

Küche: sehr aromatisch, einer der besten Speisepilze, roh unverträglich (Gyromitrin) – mind. 5 Minuten kochen/braten oder 6 Monate trocknen. In äußerst seltenen Fällen wird die Morchel nicht vertragen – es entsteht eine Art Trunkenheitsgefühl oder Benommenheit (“Morchella Syndrom”), allerdings keine gesundheitliche Beeinträchtigung.

Morcheln halbieren, 5 Minuten anbraten und dann beliebig als würziges/signifikantes Element beigeben.

Aufbewahrung: am besten getrocknet, nicht roh einfrieren