Maitake
Klapperschwamm
Maitake (Grifola frondosa, ram`s head), Stielporlingsartige
Standort: am unteren Stamm und am Boden im Wurzelbereich von v.a. Ahorn und Eiche
Verwechslungspartner: Der Eichhase (guter Speisepilz) zeigt ähnliche äußerliche Merkmale, bildet jedoch Hüte (zentralgestielt) statt Zungen. Der Riesenporling (jung essbar) zeigt ebenfalls ähnliche äußerliche Merkmale, bildet aber deutlich größere (7-20 cm) und dickere (1-2 cm) Zungen.
Inhaltsstoffe: 40 % Protein, 26 % Beta-Glucane (u.a. Grifolan – krebshemmend), 15 % Ballaststoffe, 9 % Mineralstoffe (v.a. Kalium) 8 % Fett, Phenole, Nucleotide, Lectine, Vitamin B, D₂, enthält alle essentiellen Aminosäuren
Wirkeigenschaften: senkt und reguliert den Blutzucker (Diabetes Typ 2), senkt den Blutdruck, reguliert/stärkt das Immunsystem (Neutrophile und Monozyten aktivierend), reguliert Cholesterinstoffwechsel, antioxidativ, antiviral, krebshemmend (Beta-Glucane)
medizinische Verwendung: als Pilzpulver 1-6 g tgl., als Tee 6-20 g getrocknete Fruchtkörper aufgegossen, als Tinktur 2x tgl. 2-3 ml
Küche: delikat nach frischem Pilz duftender, vorzüglich schmeckender Speisepilz
Ein Pilz, der nur in Butter, Salz, und etwas Zucker gebraten und mit Baguette gegessen, bereits ein wunderbares Geschmackserlebnis ist.
Maitake kann durch sein faseriges Fleisch und seine Festigkeit auf fast alle Hühnchenrezepte angewendet werden und entsprechend Pilz- statt Hühnchenaromen in diese Gerichte bringen („Hühnchen des Waldes”).