Schopftintling
Blutzucker-regulierend, Darmtätigkeit-tonisierend, äußerst lecker
Schopf-Tintling (Coprinus comatus, shaggy mane), Champignonartige
Standort: Wiesen, Parks
Inhaltsstoffe: Comatin (hemmt die nicht-enzymatische Glykosilierung)
Wirkung: blutzuckerregulierend bei Diabetes Typ 1 und 2, verbessert den Glukosestoffwechsel, regeneriert die Bauchspeicheldrüse, entzündungshemmend, fördert und tonisiert die Darmtätigkeit (Verstopfung, Blähungen), appetitanregend, antimikrobiel (v.a. Staphylokoken), antimykotisch
präventiv (Diabetes): täglich 1 – 2 g Pilzpulver
bei Diabetes 2: täglich 3 – 4 g Pilzpulver, (idealerweise zusammen mit Maitake)
Küche: sehr geschätzter Speisepilz, z.B. in Butter gebraten mit Baguette:
Nur junge, am besten noch geschlossene, Pilze verwenden/sammeln.
Alles entfernen, was nicht mehr ganz weiß ist (evtl. lila-bräunliche Töne am Hutrand innen beginnend) und die äußere Hutschicht abschaben. Reichlich Butter in einer Pfanne zergehen lassen. Salz und Zucker (ca. 1/3 der Salz-Menge) in der Butter lösen. Pilze dazu geben und solange garren, bis das Wasser, das austritt, verdampft ist (ca. 15 min – 20 min). Mit frisch (auf-) gebackenem Brot/Baguette essen.
Da der Geschmack des Schopftintling sehr delikat ist, wird er oft ganz ohne die üblichen Begleiter Zwiebel, Knoblauch und Pfeffer zubereitet.
Oft wird darauf hingewiesen, dass auf Alkohlkonsum nach Schopftintling-Gerichten verzichtet werden sollte. Jüngere Studien konnten jedoch gesundheitliche Beeinträchtigungen in diesem Zusammenhang nicht belegen.