Noumenous

Noumenous

Noumenon meint die individuelle Synergiecharakteristik oder das “Wesen” eines Materials, eines Objekts oder einer Lebensform, welches in nicht messbarer Wechselwirkung mit seiner Umgebung also auch uns steht, für unsere Sinne bisher jedoch nicht konkret wahrnehmbar ist. Der Begriff, welcher von Kant im Jahr 1796 eingeführt wurde, stammt aus dem Griechischen und bedeutet „das Wahrgenommene“ (noein – „etwas erfassen, mit dem Geist wahrnehmen“).

Waldengelwurz

auf Empfehlung von Erzengel Raphael

Waldengelwurz (Angelica sylvestris, woodland angelica), Doldenblütler

Standort: Ufer, Auwälder, Nasswiesen, feuchte Waldwege

Inhaltsstoffe: Bitterstoffe, Gerbstoffe, ätherische Öle (haupts. Monoterpene), Caren, Phellandren, Sabinen, Pektin, Furanokumarine

Sammeln: Wurzel der Pflanze von September bis November und März bis April (vor der Blüte)

Wurzel-Pulver oder Dekokt aus geschnittener Wurzel: zur wirksamen Unterstützung der Verdauung, der Immunabwehr, der Atmungsorgane (Husten, Lungenentzündung, Bronchitis – schleimlösend und krampfstillend bei Bronchialleiden), der Nerven, bei zu wenig Magensäure, Verstopfung, Blähungen, Migräne, Schwindel, nervösem Herzklopfen, allgemeiner Nervosität, Mutlosigkeit, Gastritis, Koliken und Appetitlosigkeit, stärkt die Leber und regt die Sekretion der Bauchspeicheldrüse und Galle an, unterstützt die Genesung nach Herzinfarkt, hilft bei Wadenkrämpfen, stärkt bei Schwächezuständen mit physischen und psychischen Ursachen, regt die Monatsblutung an

Pulver: 3 – 4 Messerspitzen täglich

Dekokt: 3 TL geschnittene Wurzel auf 1/2 l Wasser täglich (6 h in etwa 0,75 l kaltem Wasser ausziehen, anschließend 25 Minuten köcheln) 

Während einer Behandlung die direkte Sonne tendenziell meiden (jedoch nicht radikal ausschließen), da die Furanokumarine sonnenempfindlich machen.

Öl-Auszug (Wurzel): lindert die Beschwerden bei Bandscheibenvorfall

massieren der Fußsohlen

Salbe (Wurzel): bei Entzündungen der Nasennebenhöhlen, bei schmerzhaft entzündeten Lymphknoten, Gicht, Rheuma, Nervenschmerzen

Bei Gicht, Rheuma, Nervenschmerzen die eingeriebene Stelle zusätzlich mit einem warmen Tuch einwickeln, um den Wirkprozess zu unterstützen.

Bei Ängsten und Depressionen den Solarplexus und die Herzgegend einreiben

Salbe (Blätter): bei Hautirritationen