Waldengelwurz
auf Empfehlung von Erzengel Raphael
Waldengelwurz (Angelica sylvestris, woodland angelica), Doldenblütler
Standort: Ufer, Auwälder, Nasswiesen, feuchte Waldwege
Inhaltsstoffe: Bitterstoffe, Gerbstoffe, ätherische Öle (haupts. Monoterpene), Caren, Phellandren, Sabinen, Pektin, Furanokumarine
Sammeln: Wurzel der Pflanze von September bis November und März bis April (vor der Blüte)
Wurzel-Pulver oder Dekokt aus geschnittener Wurzel: zur wirksamen Unterstützung der Verdauung, der Immunabwehr, der Atmungsorgane (Husten, Lungenentzündung, Bronchitis – schleimlösend und krampfstillend bei Bronchialleiden), der Nerven, bei zu wenig Magensäure, Verstopfung, Blähungen, Migräne, Schwindel, nervösem Herzklopfen, allgemeiner Nervosität, Mutlosigkeit, Gastritis, Koliken und Appetitlosigkeit, stärkt die Leber und regt die Sekretion der Bauchspeicheldrüse und Galle an, unterstützt die Genesung nach Herzinfarkt, hilft bei Wadenkrämpfen, stärkt bei Schwächezuständen mit physischen und psychischen Ursachen, regt die Monatsblutung an
Pulver: 3 – 4 Messerspitzen täglich
Dekokt: 3 TL geschnittene Wurzel auf 1/2 l Wasser täglich (6 h in etwa 0,75 l kaltem Wasser ausziehen, anschließend 25 Minuten köcheln)
Während einer Behandlung die direkte Sonne tendenziell meiden (jedoch nicht radikal ausschließen), da die Furanokumarine sonnenempfindlich machen.
Öl-Auszug (Wurzel): lindert die Beschwerden bei Bandscheibenvorfall
massieren der Fußsohlen
Salbe (Wurzel): bei Entzündungen der Nasennebenhöhlen, bei schmerzhaft entzündeten Lymphknoten, Gicht, Rheuma, Nervenschmerzen
Bei Gicht, Rheuma, Nervenschmerzen die eingeriebene Stelle zusätzlich mit einem warmen Tuch einwickeln, um den Wirkprozess zu unterstützen.
Bei Ängsten und Depressionen den Solarplexus und die Herzgegend einreiben
Salbe (Blätter): bei Hautirritationen