Ruprechtkraut
Stinkender Storchschnabel
Ruprechtskraut (Geranium robertianum, Herb robert), Storchschnabelgewächse
Standort: schattige Mauern, Schotter, krautreiche Wälder
Inhaltsstoffe: Gerbstoffe, Bitterstoffe, ätherische Öle, organische Säuren
Sammeln: gesamtes Kraut während der Blütezeit
Tee (gesamtes Kraut): fiebersenkend, hilft bei Gicht und Nierensteinen, zu starker Regelblutung, Milchstau, blutstillend, blutdruckregulierend, hormonregulierend (Frauen) beendet Durchfall
Ärtztliche Abklärung bei gleichzeitiger Nierenentzündung oder Blutungen im Verdauungstrakt
3 EL mit 0,5 Liter heißem Wasser aufgießen und über den Tag verteilt trinken
Tinktur: hilft bei Ohrensausen und Schwerhörigkeit
Das Innere der Ohrmuschel drei- bis fünfmal tgl. mit Tinktur einreiben.
Frischpresssaft in Kombination mit Tinktur: heilt äußerliche Wunden und Fisteln, hilft bei überreizten Nerven, allgemeiner Schwäche, Seh- und Hörschwäche als Folge von Stress oder Umweltüberreizung (Kälte, Lärm uä.)
Nacken zweimal tgl. mit Saft einreiben, dazu 8-10 Tropfen Tinktur in Wasser gelöst trinken
Gurgelwasser: bei Zahnschmerzen, Halsschmerzen und Entzündungen im Mundraum
5 EL Kraut mit 0,5 Liter Wasser aufgießen, dreimal tgl. gurgeln
Kompressen-Tee: bei Hämorrhoiden, Ausschlag, Augenentzündungen, und geschwollenen Lymphknoten
Bei Fieber hilft es, eine Kompresse ganzflächig an den Fußsohlen anzubringen.
6 EL mit 0,5 Liter heißem Wasser aufgießen, nach etwa 10 Minuten Kompressenkissen darin tränken, Kissen auf die betreffende Stelle binden