Noumenous

Noumenous

Noumenon meint die individuelle Synergiecharakteristik oder das “Wesen” eines Materials, eines Objekts oder einer Lebensform, welches in nicht messbarer Wechselwirkung mit seiner Umgebung also auch uns steht, für unsere Sinne bisher jedoch nicht konkret wahrnehmbar ist. Der Begriff, welcher von Kant im Jahr 1796 eingeführt wurde, stammt aus dem Griechischen und bedeutet „das Wahrgenommene“ (noein – „etwas erfassen, mit dem Geist wahrnehmen“).

Malve

Rosspappel, Käslikraut, Katzenkäse

Malve (Malva sylvestris, mallow), Malvengewächse

Standort: Mauern, Wege, Unkraurgemeinschaften, Schuttplätze

Inhaltsstoffe: Schleimstoffe, Flavonoide, Anthozyane, Gerbstoffe

(Wurzel besitzt die stärkste Heilwirkung)

Tee: lindert Magen-Darm-Schleimhautentzündungen, beruhigt Verdauungsorgane, hilft bei Sodbrennen und Erkältungskrankheiten, wirkt entgiftend und harntreibend

1-2 EL getrocknete Malvenblüten auf 0,5 Liter Wasser

Tee-Kompresse (ganzes Kraut): kühlend, beruhigend, lindert Juckreiz, hilft bei müden entzündeten Augen, bei trockener entzündeter Haut, bei Sonnenbrand, Insektenstichen, Ekzemen und Schuppenflechte

Sitzbad: hilft bei Hämorrhoiden und Entzündung der Genitalschleimhaut

5-6 EL getrocknete Blüten in 1 Liter Wasser ausziehen und dem Badewasser hinzufügen

Küche: Blätter dicken Soßen ein, Blüten als Deko und als “bissfeste” Beigabe an Soßen oder Pfannengerichten (insignifikanter Geschmack)