Noumenous

Noumenous

Noumenon meint die individuelle Synergiecharakteristik oder das “Wesen” eines Materials, eines Objekts oder einer Lebensform, welches in nicht messbarer Wechselwirkung mit seiner Umgebung also auch uns steht, für unsere Sinne bisher jedoch nicht konkret wahrnehmbar ist. Der Begriff, welcher von Kant im Jahr 1796 eingeführt wurde, stammt aus dem Griechischen und bedeutet „das Wahrgenommene“ (noein – „etwas erfassen, mit dem Geist wahrnehmen“).

Maitake

Klapperschwamm

Maitake (Grifola frondosa, ram`s head), Stielporlingsartige

Standort: am unteren Stamm und am Boden im Wurzelbereich von v.a. Ahorn und Eiche

Verwechslungspartner: Der Eichhase (guter Speisepilz) zeigt ähnliche äußerliche Merkmale, bildet jedoch Hüte (zentralgestielt) statt Zungen. Der Riesenporling (jung essbar) zeigt ebenfalls ähnliche äußerliche Merkmale, bildet aber deutlich größere (7-20 cm) und dickere (1-2 cm) Zungen.

Inhaltsstoffe: 40 % Protein, 26 % Beta-Glucane (u.a. Grifolan – krebshemmend), 15 % Ballaststoffe, 9 % Mineralstoffe (v.a. Kalium) 8 % Fett, Phenole, Nucleotide, Lectine, Vitamin B, D₂, enthält alle essentiellen Aminosäuren  

Wirkeigenschaften: senkt und reguliert den Blutzucker (Diabetes Typ 2), senkt den Blutdruck, reguliert/stärkt das Immunsystem (Neutrophile und Monozyten aktivierend), reguliert Cholesterinstoffwechsel, antioxidativ, antiviral, krebshemmend (Beta-Glucane)

medizinische Verwendung: als Pilzpulver 1-6 g tgl., als Tee 6-20 g getrocknete Fruchtkörper aufgegossen, als Tinktur 2x tgl. 2-3 ml

Küche: delikat nach frischem Pilz duftender, vorzüglich schmeckender Speisepilz

Ein Pilz, der nur in Butter, Salz, und etwas Zucker gebraten und mit Baguette gegessen, bereits ein wunderbares Geschmackserlebnis ist.

Maitake kann durch sein faseriges Fleisch und seine Festigkeit auf fast alle Hühnchenrezepte angewendet werden und entsprechend Pilz- statt Hühnchenaromen in diese Gerichte bringen („Hühnchen des Waldes”).

Maitake an einer Eiche Ende September

Maitake japanisch: “Tanzender Pilz“

klappert beim Darüberstreifen

typisch verzweigter und stark an Korallen erinnernder Stielbereich

feinfaltige Hut-Oberfläche

Poren an der Unterseite