Blutweiderich
Greinkraut, Isenhart, Rotschwanz
Blutweiderich (Lythrum salicaria, Loosestrife), Weiderichgewächse
Standort: Bäche, Flüsse, Uferbereiche, Feuchtwiesen
Inhaltsstoffe: Salicarin, Anthocyanine, Elagsäure (kann Metastasierung von Ovarialkarzinomen hemmen), antioxidativ, neutralisiert freie Radikale, Orientin, Gerbstoffe, Flavonoide (v.a. Vitexin), ätherische Öle
Tee (Blütenzweige): entzündungshemmend, blutstillend, nierenstärkend, lymphflussfördernd, schleimfördernd (Erkältungen, Darmschleimhautentzündungen), hilft bei schmerzhaftem Durchfall und zu wenig Magensäure
2 EL auf 0,5 Liter heißes Wasser, 30 Minuten ziehen lassen, über den Tag trinken
Tinktur: gibt Lebensenergie und reinigt Magen und Darm
über 6 Wochen 2 x tgl. 15 Tropfen
Tee-Kompresse, -Waschung: Hautkrankheiten und Ekzeme (Waschung), geplatzte Krampfadern (Kompresse)
doppelte Menge Kraut wie für Tee verwenden, 30 Minuten ziehen lassen, Kompresse nach 3-4 Stunden wechseln
Blütenpulver: unterstützt direkt nach Blutweiderich-Waschung oder -Kompresse die Wundheilung wenn das Pulver auf die betroffene noch feuchte Stelle gegeben wird
Frischpflanzenauflage: stoppt die Blutung bei Verletzungen
Sitzbad: bei Scheidenjucken
5-6 EL mit 1 Liter heißem Wasser aufgießen, 30 Minuten ziehen lassen, dem Badewasser beigeben
Küche: zum Färben von Zuckerguss (Rot-Violett)
2 EL mit 150 ml warmem Wasser aufgießen und mi Puderzucker verrühren