Bärlauch
Ränsel, Hexenzwiebel, Lärbauch
Bärlauch (Allium ursinum, Wild Garlic), Amaryllisgewächse
Standort: Auwälder, feuchte Laubwälder, Ton- und Lehmböden, Fettwiesen
Inhaltsstoffe: Flavonoide, Senfglykoside, Eisen, Kalium, Kalzium, Magnesium, Schleimstoffe, Vitamine C, B1, B2
Giftige Verwechslungspartner: Maiglöckchen, Aronstab
Frisch-Zubereitung (Salat, Saft): positve Wirkung auf Blut- und Lymphzirkulation (20 x höher als Knoblauch), antibakteriell, senkt Cholesterinspiegel, hilft bei Wiederherstellung der Darmflora nach Antibiotika oder Candida-Befall, entspannt die Bronchien, hilft bei Herzrhytmusstörungen, Bluthochdruck, Durchblutungsstörungen – Tinitus und Schwindel.
Saft: im Mixer mit Wasser trinkbar mixen. Ggf. mit anderem Gemüse, Gemüsesäften, Gewürzen etc. geschmacklich abstimmen.
Bärlauchpesto (5 Gläser a 250 g): Bärlauchblätter (1/2 Stoffbeutel – 600 g), Grana Padano (1 Stück – 200 g), Sonnenblumenkerne (100 g) Olivenöl (400 ml), Salz & Zucker
Bärlauch nach dem Waschen vollständig abtrocknen lassen. Nicht zu lange mixen, sonst wird das Pesto zu bitter/herb. Am besten ausschließlich mit dem Messer oder Wiegemesser zerkleinern. Grana Padano reiben. Sonnenblumenkerne evtl. zerkleinern oder auch anrösten. Alles zusammenrühren, 5 – 10 Minuten ruhen lassen, nochmal rühren dann abfüllen.
Bärlauchblätter trocknen als Vorrat für Herbst und Winter: im Dörrautomat oder als Bund über die Heizung gehangen – 10 Bund ergeben etwa 1 Gurkenglas.